Zieht Jerusalem immer noch Investoren an? Ja, wenn man der jüngsten Akquisition eines Schweizer Juden glaubt, dessen Name geheim geblieben ist.
Der glückliche Eigentümer hat die stattliche Summe von 17,7 Millionen Schekel für eine 212 m² große Wohnung in der 'deutschen Kolonie' (Moshava Ha' Germanit) investiert, einem der begehrtesten Viertel der Hauptstadt.
Diese Wohnung ist Teil eines luxuriösen Hotelkomplexes, der von der Hotelkette Isrotel realisiert wird und sich über 5,6 Hektar erstrecken wird. Das Grundstück befindet sich in der Emek Refaim Straße, die für ihr schickes und entspanntes Ambiente berühmt ist. Es ist der israelische Architekt Joel Feigin, der die Pläne für dieses Projekt entworfen hat, das Ende 2016 fertiggestellt werden soll.
Die beiden mittelalterlichen Gebäude werden in 250 Zimmer aufgeteilt und nach den Anweisungen des Antikenbüros renoviert. Der Hotelkomplex wird zwei weitere vierstöckige Gebäude umfassen, die in 11 Wohnungen unterteilt werden, die zum Verkauf bestimmt sind. Die vom reichen Schweizer erworbene Immobilie gehört zu diesen.
Laut dem Direktor von Isrotel, Lior Raviv, ist diese Wohnung, die das oberste Stockwerk einnimmt, nicht die teuerste. Zwei weitere Wohnungen mit einem Innengarten, deren Preis den 'aktuellen Rekord' übertreffen dürfte, wären noch verfügbar. Ein Tipp für Interessenten!